Stephan Libisch
Psychotherapeut, Lehrtherapeut
Kurzbiografie
Nach der Promotion zum Dr. med. in Wien Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie in der Schweiz. Erste Bekanntschaft mit der Daseinsanalyse bei den Überlegungen zur Wahl der Fachrichtung für die Psychotherapie. Bei der Daseinsanalyse haben mich vor allem die philosophische Grundlage und die Phänomenolgie angezogen. Beginn einer Lehranalyse und des Besuchs der Seminare. Nach Abschluss der Ausbildung zum Facharzt Rückkehr nach Österreich, 1981 Übernahme der Leitung des Ambulatoriums Hernals des Psychosozialen Dienstes Wien, 1988 zusätzlich der Leitung der 4. Psychiatrischen Abteilung des Otto Wagner Spitals in Wien. 1992 Eintragung in die Psychotherapeutenliste des Gesundheitsministeriums für analytische Psychotherapie und Daseinsanalyse. Ab 1997 Mitarbeit beim Aufbau des Daseinsanalyischen Instituts mit Vorträgen und Teilnahme an Seminaren. Ab 2000 auch Psychotherapeut in freier Praxis und Lehrtherapeut für Daseinsanalyse. Ab 2027 Präsident der Ausbildungskommission.
Interessensgebiete
Meine Interessensgebiete sind die Diagnostik, die Lehre vom Kranksein, die Methodik und die klinische Psychotherapie. Zu diesen Themen Vorträge im Rahmen der Daseinsanalytischen Seminare und der Vortragsreihe an der Philosophischen Fakultät der Universität Wien zu den philosophischen Grundlagen der Daseinsanalyse.
Publikationen (Auswahl)
Diagnosegewohnheiten in der Psychotherapie und Zeitgeist, Jahrbuch Daseinsanalyse 2003, SS.59-66
Hinweise zur Anwendung der Daseinsanalyse im Alltag einer psychiatrischen Akutstation, Jahrbuch Daseinsanalyse 2004, SS. 88-97
Zur daseinsanalytischen Sicht von an schizophrenen Psychosen erkrankten Menschen, Jahrbuch Daseinsanalyse 2022, SS. 45-59
Beitrag über Daseinsanalyse in Grundlagen der Psychotherapie, gemeinsam mit Charlotte Aigner, Facultas Verlag-und Buchhandels AG, 2. Auflage 2021, SS.126-137
Beitrag über Daseinsanalyse in Psychotherapeutische Diagnostik, Springer-Verlag GmbH Deutschland 2022, gemeinsam mit Charlotte Aigner und Roland Strobl, SS.177-188