Veranstaltungen des Daseinsanalytischen Instituts

Selbsterfahrungsgruppe "Es träumte mir vergangene Nacht..."
Feb.
21

Selbsterfahrungsgruppe "Es träumte mir vergangene Nacht..."

Im Fokus der Daseinsanalyse steht der Mensch in seiner Offenheit und Freiheit. Am Weg zu dieser Freiheit spielen Träume eine besonders wichtige Rolle, denn in ihnen verdichtet sich das eigene menschliche Existieren auf ganz wunderbare Weise. Seit ihrer Gründung setzt sich die Daseinsanalyse mit dem Phänomen des Traumes intensiv auseinander und hat dabei eine phänomenologische Traumauslegung entwickelt. Träume werden hier nicht gedeutet oder interpretiert, es wird nichts hinter dem Traum gesucht, sondern wortwörtlich der Traum ausgelegt, d.h. in seiner ganzen Fülle entfaltet. Indem genau auf das geachtet wird, was sich im Traum zeigt, wird nicht nur der Traum verstehbarer – diese achtsame Haltung ermöglicht auch, etwas über sich selbst zu erfahren, was bisher vielleicht noch im Verborgenen lag.

Bildnachweis: Ausschnitt aus Tim Eitel (2008): „Matratze“

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Blockseminar I
März
13
bis 14. März

Blockseminar I

Das regelmäßig drei Mal pro Semester stattfindende Blockseminar bietet Raum für grundlegende Seminare in der Daseinsanalytischen Therapieausbildung wie bspw. Falldarstellungen, Heideggerlektüre und Seminaren zur Diagnostik oder zur Kinder- und Jugendpsychotherapie. Das konkrete Programm der jeweiligen Veranstaltung wird zeitnah bekanntgegeben.

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Traumseminar: „Wir träumen, also sind wir“
Apr.
10

Traumseminar: „Wir träumen, also sind wir“

In der Daseinsanalytischen Psychotherapie spielt die Arbeit mit den Träumen unserer Klient*innen nicht nur eine wichtige Rolle, sondern es zeichnet sie gegenüber anderen Psychotherapie-Richtungen sogar besonders aus, weil sie das Wachbewusstsein und das Traumbewusstsein als zwei Weisen unseres Existierens wahr- und ernst nimmt. Gerade deshalb ist es wichtig, Träume angemessen zu verstehen und sie nicht auf Wunscherfüllungen o.ä. zu reduzieren. Dabei geht die daseinsanalytische Schule phänomenologisch-hermeneutisch vor. Diese Methode ist ein Weg der Traumauslegung, die der Schulung des Blicks und des wiederholten gemeinsamen Übens bedarf.

Bildnachweis: Mauro Corda - Raum 102

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Daseinsanalytische Lektüren: Johann Georg Reck
Apr.
17

Daseinsanalytische Lektüren: Johann Georg Reck

In diesem Seminar werden ausgewählte Texte aus dem von Dr. Johann Georg Reck 2020 veröffentlichten Buch „Sehen- und Hörenlassen, was ist – Der phänomenologisch-hermeneutische Ansatz in der Psychotherapie“ gemeinsam gelesen und diskutiert.

Teilnahmebedingungen: Das Seminar richtet sich ausschließlich an ÖDAI-Ausbildungskandidat:innen.

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Informationsabend zur Ausbildung am ÖDAI
Apr.
20

Informationsabend zur Ausbildung am ÖDAI

Das Daseinsanalytische Institut wurde 1995 gegründet und ist vom Bundesministerium für Gesundheit seit 2004 als psychotherapeutische Ausbildungseinrichtung anerkannt. Die Daseinsanalyse versteht sich als eine tiefenpsychologische Therapieform mit einer phänomenologisch-hermeneutischen Ausrichtung, die auf einer existenzial-ontologisch fundierten Anthropologie beruht. Wesentlich geprägt ist die Daseinsanalyse u.a. von der Philosophie Martin Heideggers, der Phänomenologie und dialogphilosophischen Ansätzen.

Der Abend richtet sich an all jene Personen, die sich für die Daseinsanalyse als Therapieform, sowie für das Curriculum zum daseinsanalytischen daseinsanalytischen Psychotherapeutin interessieren.

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Blockseminar II
Mai
8
bis 9. Mai

Blockseminar II

Das regelmäßig drei Mal pro Semester stattfindende Blockseminar bietet Raum für grundlegende Seminare in der Daseinsanalytischen Therapieausbildung wie bspw. Falldarstellungen, Heideggerlektüre und Seminaren zur Diagnostik oder zur Kinder- und Jugendpsychotherapie. Das konkrete Programm der jeweiligen Veranstaltung wird zeitnah bekanntgegeben.

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Blockseminar III
Mai
22
bis 23. Mai

Blockseminar III

Das regelmäßig drei Mal pro Semester stattfindende Blockseminar bietet Raum für grundlegende Seminare in der Daseinsanalytischen Therapieausbildung wie bspw. Falldarstellungen, Heideggerlektüre und Seminaren zur Diagnostik oder zur Kinder- und Jugendpsychotherapie. Das konkrete Programm der jeweiligen Veranstaltung wird zeitnah bekanntgegeben.

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Daseinsanalytische Lektüren: Johann Georg Reck
Mai
29

Daseinsanalytische Lektüren: Johann Georg Reck

In diesem Seminar werden ausgewählte Texte aus dem von Dr. Johann Georg Reck 2020 veröffentlichten Buch „Sehen- und Hörenlassen, was ist – Der phänomenologisch-hermeneutische Ansatz in der Psychotherapie“ gemeinsam gelesen und diskutiert.

Teilnahmebedingungen: Das Seminar richtet sich ausschließlich an ÖDAI-Ausbildungskandidat:innen.

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Endlichkeit in Sein und Zeit - mit Gerhard Thonhauser
Juni
5
bis 6. Juni

Endlichkeit in Sein und Zeit - mit Gerhard Thonhauser

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit der Methode von Sein und Zeit anhand von drei Schlüsselbegriffen: Dasein, Phänomenologie und Wahrheit.

Erstens gilt es zu klären, was Dasein kennzeichnet und wie es sich von anderen Seienden unterscheidet. Zweitens soll Heideggers leitendes Vorverständnis von Phänomenologie nachgezeichnet werden: Was versteht er unter Phänomenen? Was bedeutet es, Phänomene angemessen zu beschreiben? Welche Bestimmung von Phänomenologie ergibt sich daraus? Drittens gilt es der Frage nach der Beziehung des Daseins zur Wahrheit nachzugehen: Wie ist es zu verstehen, dass Heidegger das ursprüngliche Wahrheitsphänomen in der Erschlossenheit von Welt und der Entdecktheit von Seienden festmacht? Und wie wird dabei dennoch die Problematik eines Relativismus vermieden?

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Holger Zaborowski über “Tod und Sterblichkeit”
Juni
11
bis 12. Juni

Holger Zaborowski über “Tod und Sterblichkeit”

Holger Zaborowski ist Professor für Philosophie an der Theologischen Fakultät der Universität Erfurt. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Religionsphilosophie, politische Philosophie, Phänomenologie und Hermeneutik.

Er ist u. a. Mitherausgeber des Heidegger-Jahrbuches und der Martin-Heidegger-Briefausgabe. Er ist Mitglied im Vorstand der Martin-Heidegger-Stiftung, des Comité scientifique des Bulletin Heideggérien (Bhdg), des Editorial Board der New Heidegger Research Series und von Gatherings und des Heidegger Circle Annual.

Auf Einladung des Daseinsanalytischen Instituts wird Herr Zaborowski im Juni dieses Jahres einen Vortrag und Workshop am Philosophischen Institut der Universität Wien halten.

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12th IFDA Forum: "Daseinsanalysis in an unstable world"
Sep.
2
bis 4. Sep.

12th IFDA Forum: "Daseinsanalysis in an unstable world"

The International Federation of Daseinsanalysis invites to the 12th IFDA Forum in Prague.

The theme of our forum is "Daseinsanalysis in an unstable world."
You are welcome to announce this news at your countries and invite those who might be interested to come.

The registration will be open starting on September 2025.

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Online Conference: Daseinsanalysis in Scientific Discours
Jän.
23
bis 24. Jän.

Online Conference: Daseinsanalysis in Scientific Discours

This conference is a space for critical reflection, for renewal, and for rearticulating the unique contribution Daseinsanalysis
can make to the future of science, therapy, and the human selfunderstanding.

The conference is intended for those engaged in the scientific, philosophical, or psychotherapeutic development of daseinsanalytical phenomenology. It is especially relevant for Daseinsanalysts, philosophers, and practitioners working in existential or related fields. This is an invitation to those who care about the future of Daseinsanalysis – to make it visible, audible, and resonant without losing its depth. Anyone who takes it seriously is called to help translate it: into research, into dialogue, into the life of our society.

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Selbsterfahrungsgruppe "Es träumte mir vergangene Nacht..."
Jän.
17

Selbsterfahrungsgruppe "Es träumte mir vergangene Nacht..."

Im Fokus der Daseinsanalyse steht der Mensch in seiner Offenheit und Freiheit. Am Weg zu dieser Freiheit spielen Träume eine besonders wichtige Rolle, denn in ihnen verdichtet sich das eigene menschliche Existieren auf ganz wunderbare Weise. Seit ihrer Gründung setzt sich die Daseinsanalyse mit dem Phänomen des Traumes intensiv auseinander und hat dabei eine phänomenologische Traumauslegung entwickelt. Träume werden hier nicht gedeutet oder interpretiert, es wird nichts hinter dem Traum gesucht, sondern wortwörtlich der Traum ausgelegt, d.h. in seiner ganzen Fülle entfaltet. Indem genau auf das geachtet wird, was sich im Traum zeigt, wird nicht nur der Traum verstehbarer – diese achtsame Haltung ermöglicht auch, etwas über sich selbst zu erfahren, was bisher vielleicht noch im Verborgenen lag.

Bildnachweis: Ausschnitt aus Tim Eitel (2008): „Matratze“

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Daseinsanalytische Lektüren: Johann Georg Reck
Jän.
16

Daseinsanalytische Lektüren: Johann Georg Reck

In diesem Seminar werden ausgewählte Texte aus dem von Dr. Johann Georg Reck 2020 veröffentlichten Buch „Sehen- und Hörenlassen, was ist – Der phänomenologisch-hermeneutische Ansatz in der Psychotherapie“ gemeinsam gelesen und diskutiert.

Teilnahmebedingungen: Das Seminar richtet sich ausschließlich an ÖDAI-Ausbildungskandidat:innen.

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Vergangen: Phänomenologische Leiblichkeitskonzepte im Vergleich, mit Gerhard Thonhauser
Jän.
9
bis 10. Jän.

Vergangen: Phänomenologische Leiblichkeitskonzepte im Vergleich, mit Gerhard Thonhauser

Die Unterscheidung von Leib und Körper und die damit zusammenhängende Konzeption von Leiblichkeit gehören zu den wichtigsten Theorieinnovationen der Phänomenologie. Gerade in psychologischen Fragen hat diese eine breite Wirksamkeit entfaltet und in verschiedenen Therapieansätzen ihren Niederschlag gefunden. Doch die Frage nach der Leiblichkeit wird in der Phänomenologie nicht einheitlich beantwortet. Vielmehr lassen sich Unterschiede identifizieren – etwa in Bezug auf die Rolle verschiedener Sinne für die Leibkonstitution oder hinsichtlich des Zusammenhangs von Leib und Körper –, die Anlass zu produktiven Diskussionen geben.

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Vergangen: Blockseminar
Dez.
12
bis 13. Dez.

Vergangen: Blockseminar

Das regelmäßig drei Mal pro Semester stattfindende Blockseminar bietet Raum für grundlegende Seminare in der Daseinsanalytischen Therapieausbildung wie bspw. Falldarstellungen, Heideggerlektüre und Seminaren zur Diagnostik oder zur Kinder- und Jugendpsychotherapie. Das konkrete Programm der jeweiligen Veranstaltung wird zeitnah bekanntgegeben.

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Vergangen: Schulendialog: Zugänge zum Traumphänomen
Dez.
5

Vergangen: Schulendialog: Zugänge zum Traumphänomen

Das Daseinsanalytische Institut lädt herzlich ein zu einem schulenübergreifenden Dialog über das Phänomen des Traumes, dessen Bedeutung für den Menschen und dessen Relevanz für die Psychotherapie. Dass die Relevanz des Traumes für die Psychotherapie nicht zu gering geschätzt werden darf, das hat Sigmund Freud der Entwicklung der Psychotherapie schon in den Ursprüngen mitgegeben, als er die Traumarbeit als “Königsweg zum Unbewussten” bezeichnete. Heute haben längst auch andere Therapieschulen fern der psychoanalytischen Theorie diese Bedeutung erkannt, das Phänomen theoretisch-wissenschaftlich erschlossen und für die therapeutische Arbeit fruchtbar gemacht. Worin sich die einzelnen Schulen dabei unterscheiden, worin sie übereinstimmen und welche Aspekte des Traumphänomens sich eventuell nur dem jeweiligen besonderen methodischen Hinblick offenbaren - das sollen die Leitfragen dieser Veranstaltung sein.

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Vergangen: Kann man das Leben üben? – Achtsamkeit zwischen Übungspraxis und Lebensgestaltung
Nov.
20
bis 21. Nov.

Vergangen: Kann man das Leben üben? – Achtsamkeit zwischen Übungspraxis und Lebensgestaltung

Ein Vorteil der Achtsamkeit ist, dass sie gelernt und geübt werden kann. Das macht sie für Lebenskunst, Therapie und spirituelle Suche bedeutsam. Traditionell steht dabei die Übungspraxis unter ritualisierten Bedingungen im Vordergrund. Die Übungspraxis gilt bereits als der Ernstfall. Sie prägt auch die Ikonographie der Achtsamkeit, während die unmittelbare Umsetzung der Haltung im Alltag nur eine geringe Rolle spielt.

Die Betonung des Erlebens entspricht der Mentalität einer Erlebnisgesellschaft und wirft die Frage auf, wie ernst es den Vertretern der Achtsamkeit mit der Bewältigung konkreter individueller und gesellschaftlicher Herausforderungen ist. Wie lässt sich Achtsamkeit als Ernstfall jenseits von Einsicht und Übungspraxis vermitteln?  

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Vergangen: Blockseminar
Nov.
14
bis 15. Nov.

Vergangen: Blockseminar

Das regelmäßig drei Mal pro Semester stattfindende Blockseminar bietet Raum für grundlegende Seminare in der Daseinsanalytischen Therapieausbildung wie bspw. Falldarstellungen, Heideggerlektüre und Seminaren zur Diagnostik oder zur Kinder- und Jugendpsychotherapie. Das konkrete Programm der jeweiligen Veranstaltung wird zeitnah bekanntgegeben.

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Vergangen: Zur Methode von Sein und Zeit - mit Gerhard Thonhauser
Juni
5
bis 6. Juni

Vergangen: Zur Methode von Sein und Zeit - mit Gerhard Thonhauser

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit der Methode von Sein und Zeit anhand von drei Schlüsselbegriffen: Dasein, Phänomenologie und Wahrheit.

Erstens gilt es zu klären, was Dasein kennzeichnet und wie es sich von anderen Seienden unterscheidet. Zweitens soll Heideggers leitendes Vorverständnis von Phänomenologie nachgezeichnet werden: Was versteht er unter Phänomenen? Was bedeutet es, Phänomene angemessen zu beschreiben? Welche Bestimmung von Phänomenologie ergibt sich daraus? Drittens gilt es der Frage nach der Beziehung des Daseins zur Wahrheit nachzugehen: Wie ist es zu verstehen, dass Heidegger das ursprüngliche Wahrheitsphänomen in der Erschlossenheit von Welt und der Entdecktheit von Seienden festmacht? Und wie wird dabei dennoch die Problematik eines Relativismus vermieden?

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Vergangen: Therapeutisches Miteinander-Dasein
Mai
9

Vergangen: Therapeutisches Miteinander-Dasein

Nach dem theoretischen Einstieg im Wintersemester und dem Fokus auf Heidegger’s NS- Vergangenheit sowie der Frage, wie Heidegger zum Nazi geworden ist, wird es in diesem Semester schwerpunktmäßig um das therapeutische Miteinandersein gehen. Dafür werden wir uns die unten angeführten Texte genauer ansehen und im Detail besprechen. Dabei werden zentrale daseinsanalytische Themen wie die Sorge, das Gespräch, die Liebe, das Gegenwärtig-sein, die Sammlung, u.v.a. besprochen.

Bildnachweis: Laurence Stephen Lowry R.A. (1887-1976), (Auschnitt aus) Fun Fair at Daisy Nook, 1953, Öl/Lwd. Foto © Christie’s

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Vergangen: Buchpräsentation: Philosophische Theologie im Umbruch
Feb.
12

Vergangen: Buchpräsentation: Philosophische Theologie im Umbruch

Wir möchten aufmerksam machen auf die Buchpräsentation unseres Mitbegründers und Ehrenmitgliedes:

Augustinus Karl Wucherer-Huldenfeld

Inhalt:

Nach der Ortsbestimmung philosophischer Theologie und der Diskussion der Metaphysikkritik durch fideistische Theologie und Atheismus in den ersten beiden Bänden, geht es nun um Wegbahnungen zum Aufweis des Anwesens Gottes aus ursprünglicher Erfahrung und damit um die Methodologie und Logik des Faches.

Auch dieser Band enthält wieder ausführliche Exkurse (u.a. zu Ontologie, philosophischer Anthropologie und Sprachphilosophie), die unabhängig vom thematischen Hauptstrang gelesen werden können.

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Vergangen: Sein und Zeit mit Gerhard Thonhauser
Jän.
10
bis 11. Jän.

Vergangen: Sein und Zeit mit Gerhard Thonhauser

Das Projekt von „Sein und Zeit“ ist umfassender als das Buch, das unter dem Titel Sein und Zeit erschienen ist. Für das Verständnis des veröffentlichten Fragments ist es zentral, es vor dem Hintergrund des Gesamtprojekts zu lesen. Durch eine Interpretation, die eine Deutung des Projekts zum Leitfaden nimmt, wird es möglich, den Beitrag der einzelnen Kapitel für das Gesamtvorhaben herauszuarbeiten. Im Seminar soll ein solches Vorgehens verfolgt werden. Es adressiert daher die Frage: Was will das Projekt von „Sein und Zeit“? Von der Sache her gedacht wird es darum gehen nachzuvollziehen, was es mit der Frage nach dem Sinn von Sein auf sich hat: Was soll mit dem (erneuten) Aufwerfen dieser Frage erreicht werden? Und wie betrifft uns diese Frage? Am Ende werden wir diskutieren müssen und können, warum Sein und Zeit Fragment geblieben ist.

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Vergangen: Peter Trawny: Vortrag und Workshop
Nov.
28
bis 29. Nov.

Vergangen: Peter Trawny: Vortrag und Workshop

Das Österreichische Daseinsanalytische Institut für Psychotherapie, Psychosomatik und Grundlagenforschung (ÖDAI) freut sich, in Kooperation mit dem Forschungskreis „Phänomenologie“ am Institut für Philosophie der Universität Wien Prof. Dr. Peter TRAWNY für einen Vortrag und Workshop begrüßen zu dürfen. Prof. Trawny wird zu einem sowohl philosophisch als auch politisch hochaktuellen Thema sprechen.

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Vergangen: Selbsterfahrungsgruppe "Es träumte mir vergangene Nacht..."
Okt.
12

Vergangen: Selbsterfahrungsgruppe "Es träumte mir vergangene Nacht..."

Im Fokus der Daseinsanalyse steht der Mensch in seiner Offenheit und Freiheit. Am Weg zu dieser Freiheit spielen Träume eine besonders wichtige Rolle, denn in ihnen verdichtet sich das eigene menschliche Existieren auf ganz wunderbare Weise. Seit ihrer Gründung setzt sich die Daseinsanalyse mit dem Phänomen des Traumes intensiv auseinander und hat dabei eine phänomenologische Traumauslegung entwickelt. Träume werden hier nicht gedeutet oder interpretiert, es wird nichts hinter dem Traum gesucht, sondern wortwörtlich der Traum ausgelegt, d.h. in seiner ganzen Fülle entfaltet. Indem genau auf das geachtet wird, was sich im Traum zeigt, wird nicht nur der Traum verstehbarer – diese achtsame Haltung ermöglicht auch, etwas über sich selbst zu erfahren, was bisher vielleicht noch im Verborgenen lag.

Bildnachweis: Ausschnitt aus Tim Eitel (2008): „Matratze“

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Vergangen: Miteinander Dasein: Existential – Völkisch – Therapeutisch
Okt.
11

Vergangen: Miteinander Dasein: Existential – Völkisch – Therapeutisch

Martin Heideggers Überlegungen zum Mitsein, zum Man und zur Fürsorge in Sein und Zeit sind fundamental und für den französischen Philosophen Jean-Luc Nancy hat kein anderer das „Mit“ im „Miteinander-sein“ so grundlegend gedacht. Zugleich führte jedoch bekanntlich der Denkweg Heideggers auch in eine völkisch-nationalistische und antisemitische Auslegung des Miteinanderseins und zu seinem fatalen Engagement für den Nationalsozialismus. Mit Jean-Luc Nancy vertiefen wir nicht nur diese Kritik an Heidegger, sondern auch die Analyse des „mit“, wie sie in singulär plurar sein nachzulesen ist. Nach diesen grundlegenden Überlegungen widmen wir uns dann dem therapeutischen Miteinander, wie es in der daseinsanalytischen Tradition ausformuliert und in der Praxis gelebt wird.

Bildausschnitt aus: Pieter Bruegel der Ältere: “Die Kinderspiele”

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Vergangen: Festtagung Wucherer-Huldenfeld
Juli
4

Vergangen: Festtagung Wucherer-Huldenfeld

Festtagung anlässlich des 95. Geburtstags unseres Mitgründers Karl Augustinus Wucherer-Huldenfeld

Der Philosoph und Theologe Karl Augustinus Wucherer-Huldenfeld feierte am 4.7.24 im Kreise zahlreicher Weggefährt:innen seinen 95. Geburtstag. Zu diesem Anlass veranstaltete das Daseinsanalytische Institut eine Festtagung mit Beiträgen von:

Johannes Kaup, Günter Pölten, Markus Riedenauer, Charlotte Aigner, Žiga Jereb, Stephan Dietrich, Reinhold Esterbauer und Karl Baier

unter musikalischer Begleitung von Lukas Lauermann.

Wenn Sie diese Veranstaltung nachsehen wollen, schreiben Sie diesen Wunsch an: info@daseinsanalyse.at

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